Sonntag, 10. August 2008

Freakstock, 29.7.-4.8.

Endlich wieder auf der Rennbahn in Gotha/ Boxberg zelten.... "Familie" treffen... Bauzäune schleppen, Sicherheitstraining in Erster Hilfe, Feuerschutz und Grav Maga, als Security-Beterin 8h pro Nacht mit 5 starken Mädels und Jungs über das Gelände laufen, Kaffee aus Plastikbechern - gaaaanz edel ;-)


die Location_ Kunstrasen, Coffeezelt, Raketenclub, Feldkirche, 24-7, Little Cambodia (toll!!), und nicht zu vergessen das "Boot-Camp". Nur das Wellnesszelt hab ich leider vergeblich gesucht.


10:45 - 11:45 gab's immer Modul-Lobpreis... also alles quer Beet, 7 verschiedene Stile.


12:00 - 14:00 dann die Modul- Workshops ... Donnerstag hab ich mir Charles Bello's (USA) Gedanken zu "Leiterschaft" - ohne auszubrennen, angehört.. viele bekannte Tipps mit anschließender sehr genialen Gebetssession. Hängen geblieben ist mir hier die Warnung, Leiterschaft nicht zum "Geliebten" werden zu lassen und der Zusammenhang: eine Bewegung zu sein bedeutet "neue Quellen" zu erschließen, also verschiedene Bücher zu lesen und andere Konfessionen + Lebensstile kennenzulernen.
Freitag hab ich dann Shane Claiborne mal ganz life erlebt (das setzt seinem Buch echt nochmal eins drauf... ein mitreisender, demütiger und herausfordernder Mann, der Jesus voll und ganz nachfolgt..)





und Samstag hat Frederic Sieber (Obadja) eine sehr einfachen aber intensiven Workshop "Das Reich Gottes" gemacht. Ein einprägsamer Satz war: "Ich bin nicht verrückt, ich bin vielleicht außerhalb deiner Realität".

(sonst gab's auch da einen bunten Mix mit den Themen: Nachfolge, Heilung, Gemeindebau, Streetwork + Gefängnisarbeit, Frau in der Gemeinde (und nein, ich bin da nicht hingegangen!), gemeinsames Leben, Freundschaften + Sex, Drogenberatung, kritische Fragen, Gottes Stimme hören, Mann-sein,..)

15:30-17:30 konnte man dann noch zwischen 4 verschiedenen dezentral organisierten Hauptseminaren wählen.. je nach Sprache, Location, Team und Inhalt - egal ob psychorock, OldSchool-Anbetung, Taize-Gesänge + Liturgie, Gottesdienst 2.0, pussy-Lobpreis, "schakalaka- rock'n roll" aus Sachsen oder Martin Dreyer...

Joaaahh.... und dann gings 19:00 los zur Schicht.... und all die tollen Bands konnte ich damit nur aus der Ferne genießen (Groundstaff, Sarah Brendel, October Light und Waiting For Steve). Bei D:Projekt gab's ne "Security-Beter-Freistellung" und so konnte ich bei einem echt tollen Abschiedskonzert für Christoph vor der Bühne rumspringen, und ein schönes Bühnenfeuerwerk miterleben... auf weiteren Stages gabs auch Metal, Harcore, Punkrock, Drum'n'Base und Techno (yes!!). Vor 4Uhr hat mein Schlafsack mich dann nicht gesehen und spätestens gegen 8 war dann aufgrund der Hitze und Lautstärke der knapp 3000 Leute jeder Traum vorbei ;=)


Vom Abschlußgottesdienst am Sonntag bewegt mich noch die Aussage: "Die Währung des Himmels ist Hunger, Sehnsucht und Verzweiflung."


Eine sehr geile Zeit!!! Party mit Gott.... Danke, ich hab echt ne tolle Familie.....




2 Kommentare:

AndiBlum hat gesagt…

Mensch schade - ich saß beim Shane fast vor Dir und wir haben uns nich getroffen.
Ich fand's besonders wegen der tollen Begegnungen ein echt geiles Freakstock!
Liebe Grüße!!!

Kerstin hat gesagt…

ja echt schade! hätte dich gern mal kennengelernt.
aber dann im november, oder?!
sonnige grüße zurück!