RED - in Büchern als Beispiel dargestellt, auf Konferenzen als Model beschrieben, von Alan & Debra Hirsch 2003 von einer Kirche in ein Netzwerk mit einzelnen Tribes umgeformt und 6 Jahre später mit Mark Sayers als Leiter wieder in eine Kirche verwandelt. Was steckt dahinter? Wie kam es zu diesen Prozessen? Aus welchen Fehlern haben sie gelernt? Und wo setzen sie Schwerpunkte für die nächsten 3 Jahre?..... das und viele weitere Fragen konnte ich bei einem leckeren Kaffee mit Mark besprechen.
hier mal 4 spannende Gedanken und Fragen die mich noch weiter beschäftigen werden:
1) Ihre Erfahrungen zeigen, dass ein „Café“ als Ort, um Kirche zu leben, für Nichtchristen abschreckend ist. Sie wollen in einem Café ganz simpel in Ruhe Kaffee trinken. Ein Café als Treffpunkt begeistert frustrierte Konsumchristen.
2) Die Situation in Kirchen zeigt: viel Erfahrungen (alle Leiter „können“ es), wenig tiefgehendes + fundiertes Teaching. Ein Schwerpunkt ist deswegen das Teaching Sonntag Abend.
3) Die Kirche (hier) hängt noch bei dem Menschenbild + der Situation von 1960. Heutige Menschen können charakterisiert werden als: Erfahrungsorientiert, individualistisch und egoistisch/selbstsüchtig. Die Werte bleiben jedoch gleich! Wie können wir Christ-sein IN der Welt 2011 leben?
4) RedChurch-Gemeinschaft kann in 4 Ringen beschrieben werden. Engste Kreis sind die Diener, dann „overseers“, Mitglieder und Gäste. Wenn Menschen aus dem engsten Kreis etwas zu mir sagen (Kritik, Appell, Beurteilung), dann tue ich es. Bei dem 2.Kreis höre ich sehr genau hin, Mitgliedern höre ich zu und Gästen höre ich nicht zu (im Sinne von: haben keinerlei Einfluss).
4 Punkte die für mich aus der Menge an Informations- und Ideenaustausch herausragen und mich hinterfragen und ins Nachdenken bringen. Sieht die Situation in Deutschland auch so aus? Was denkst du dazu?
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