Donnerstag, 23. April 2009

kräftig gerüttelt.

In den letzten Wochen hat mich ein Post von Julias Blog beschäftigt. Sie beschreibt dort einige Gedanken zu einem Kaminfeuer & Asche und überträgt dann das "Alte-Asche-Entsorgen"-Prinzip auf verschiedene Lebensbereiche.
Ich habe mich gefragt, welche Dinge es in meinem Leben gibt, die mal "feurig" und "warm" waren, die aber inzwischen schon ganz schön viel Asche gebildet haben. Und ich entdeckte etwas, bei dem ich (wenn ich mal ganz ganz ganz ehrlich war), kein knisterndes Feuer mehr erlebe - meine miniChurch. Oh ja, und jetzt gehen die Gedanken los.. darf ich das überhaupt, vor allem als Teil des Leitungsteams? Und Gott kann doch sicher auch Asche in Holz verwandeln (er macht ja auch aus Knochen eine Armee)?! Und ich kann doch nicht die Anderen hängen lassen, da eh schon jede Woche die Frage war, ob wir genug Leute sind?! Und überhaupt, ist meine Vision so wichtig, Gott in Kitzingen zu erleben & noch mehr mit den Leuten hier in Kontakt zu kommen? Und außerdem, dass Feuer ist ja noch nicht ganz aus.. es glüht ja noch.
Und dann ist etwas sehr spannendes passiert, Gott hat mir klar gemacht, dass ICH in der Situation die "Asche" bin (also, nicht negativ gemeint, aber ernst) und durch das "schon so lange da-sein" in der miniChurch Dinge blockiere. Das das Auflodern von neuem Feuer, neuen Ideen und anderen Richtungen so erstickt wird.
Und jetzt?? Wir haben Abschied gefeiert. Wirklich gefeiert! Wir haben zurück geblickt, uns an die Wärme erinnert, Danke gesagt, viel gelacht & etwas geweint. Und wir haben uns gegenseitig losgelassen und gesegnet - für neues Feuer. Offene Türen. Gottes lautes + leidenschaftliches Reden.

*
Ich bin SEHR gespannt.. irgendwie richtig aufgeregt und sehr aufmerksam, was jetzt passiert. Ich will gern hören & sehen & fühlen, wo neues Feuer angezündet werden kann.....

2 Kommentare:

k. hat gesagt…

krass, da bin ich auch gespannt...

AndiBlum hat gesagt…

Wow - krass - mutig - ehrlich - konsequent - richtig! Das Gefühl kenne ich. Man ist so schnell zum alten Weinschlauch geworden, aber in einer neuen Situation wird man auch schnell wieder zum "Neuen Wein". Yesss!

... und bei der Ausrichtung hilft eine gute Massage im Westerwald sicher auch...