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Dienstag, 1. November 2011

10 Wochen Deutschland..

Wochen, in denen viel war - äußerlich & innerlich. Ankommen in der neuen Wohnung, Behördengänge (Steuern, Versicherungen, Ärzte, Bank,...), Start auf einer neuen Arbeitsstelle (wenn auch nur 30%-Stelle), Schritte in die Freiberuflichkeit,..
Und in mir... Kulturschock. Kulturmüdigkeit. Ich vermisse meine Freunde von Australien, die sonnig-positive Lebensgrundhaltung, die Weite & gefüllte Leere (fern von Hektik & Stress), das Meer, die kräftigen Farben, umwerfend frisches Obst & Gemüse, KravMaga trainieren, in Cafés arbeiten, (fast) jeden Tag neue Abenteuer zu erleben, Teil von kleinen (Church-) Communities sein,...
Die Herausforderung ist, hier in Deutschland jeden Tag kleine schöne Dinge zu entdecken - im bunten Herbstlaub am Main joggen, ein Frühstück in einem gemütlichen Café, ein Glas Wein & ein Kinoabend mit einem guten Freund, ermutigende Worte unter uns Kollegeninnen, ein Skatabend mit unserem Vermieter, gaaanz viel Quark essen ;-), mit einem kleinen Schokomund-Mädchen auf meinen Beinen lange Frühstücken & dann Würzburger Monopoli spielen. Pray-as-you-go hören und mitten in all der deutschen Hektik & Erwartungen Stille **** Weite **** Frieden spüren. Zumindest mal für 12min.


10 Wochen voller Fragen - Wer bin ich? Was will ich? Wer will mich? Wie kann ich all die Erlebnissen und neuen Welten in mein SEIN integrieren? Und aushalten, dass Gott der Einzige ist & bleiben wird, der IMMER und ÜBERALL bei mir war.
Genau vor 365 Tagen war es sehr sehr dunkel in meinem Leben. Aber etwas war stärker:

"Ich bin der Weg, die Wahrheit und das LEBEN."

Dienstag, 6. September 2011

erLEICHTerung.

Heute war Tag 1 des Kisten auspackens.... ein Vorgang der für mich nicht schnell genug gehen kann. Genau wie nach dem Urlaub - das erste ist bei mir so schnell wie möglich Koffer auspacken, dann alles andere. Irgendwie muss ich erst äußerlich Ordnung schaffen und wieder zu Hause zu sein, um dann auch innerlich Ruhe zu finden & reflektieren zu können. ErLEICHTerung tritt ein.
Auspacken eröffnet aber auch die Chance auszusortieren und munter alten Kram wegzuwerfen. Wenn man 1 Jahr lang mit 25 Kilo all inclusive lebt (ja das bedeutet im Schnitt eine Auswahl aus 15 Kleidungsstücken egal welche Temperaturen & welches Setting), dann fällt es plötzlich sehr viel LEICHTer, sich von Sachen zu trennen. Ziemlich cool. Heute sind dann auch 73 (!!!!! - das hat mich echt schockiert!!) Kleidungsstücke in die Flohmarktkiste gewandert.
LEICHTigkeit entlastet und eröffnet so den Raum für Neues, ohne aber Wert- und Bedeutungsvolles einfach zu vergessen. Und LEICHTigkeit ist bei mir verwurzelt in dem Vertrauen, dass Gott versorgen wird und neue Wege findet um mich zu beschenken.

Hab Mut, dein Leben LEICHTer zu leben - auch wenn es manchmal nicht LEICHT ist! ;-)

Donnerstag, 18. August 2011

nach 365 tagen....

hab ich mal ein paar fakten zusammengetragen.

wieviel km geflogen? - 50.100km
wieviel km im reisebus? - 11.700km
wieviel im campervan? - 12.100km
gelaufen? - keine ahnung, aber 3 flipflops waren durchgelaufen...

route.... kitzingen, frankfurt, dubai, bangkok, sydney, darwin, townsville, cairns, sunshine coast, syndey, auckland, christchurch, sydney, port augusta, uluru + kings canyon, adelaide, melbourne, perth, broome, perth, melbourne, sydney, bangkok, koh phangan, bangkok, dubai, frankfurt, würzburg.

sonnentage - ca 340!!!
unter 5 grad + schnee - NIE.

geschlafen? in flugzeug, bus, bahn, campervan, ca 15 verschiedenen hostels, bungalows, krankenhaus, bei vielen vielen inspirierenden leuten von projekten + communities, am strand. und manchmal gar nicht.

17 bücher auf englisch gelesen.
19 projekte + missionale communities näher kennengelernt.
2 dinge verloren.
5 tuben sonnencreme geleert.
mit 21 kilo gepäck gestartet, mit 45 kilo zurück gekommen (also 25kilo hauptgepäck und ähhm.... ja... so ganz grob ungefähr 7 kilo handgepäck....)
74h krav maga training.
7 arbeitsstellen (6 cafés + 1 fabrik)
3 freunde die mich aus deutschland besucht haben.
7000 fotos.
mindestens 730 kaffees getrunken u sehr sehr viel shiraz.

unbegreifliche schönheit. dunkelste dunkelheit. freiheit. fehler machen. weisheit & lernen. freundschaften. einsamkeit. lachen. weinen. ohnmächtige wut & fragen. hitze. rote erde. giftige spinnen. frisches + soo leckeres obst & gemüse. 500$ teueren rotwein probieren. 5-sterne bar in sydney harbour und das dreckigste workinghostel in air. sonne. kängurus. koalas. emus. studieren. delphine. wale. 44m twin-jump in die tiefe. quadtrip in der nacht am meer. techno am strand. glücklich sein. leben. leben. leben.

und der preis? 1/2 herz, 1 auge & ca 10.000 euro.

Montag, 1. August 2011

urban life


It is actually my HOME - since 5 months now... urban life ist community, church, cafe, kidsplayarea, krav maga (isralischer selbstverteidigung- und nahkampfsport) und therapiezentrum. es war als wenn gott mich in meinem eigenen traum aufwachen und leben laesst! genau diese kombination BIN ich. und so habe ich es geliebt in all den unterschiedlichen bereichen zu sein, fragen zu stellen und zu wachsen.

community
.... ich wuerde sagen das sich weit ueber 150 leute zugehoerig fuehlen. es gibt aber keinerlei vertrag etc. "zugehoerigkeit" waechst hier unter den moms in den playgroups die jeden tag im cafe sind, im krav maga training was immer mo & mi abend stattfindet, in den lifegroups (minichurch, hauskreis) an wochentagen abends, im soupkitchen mittwoch abends wo hungrige menschen kostenlos lecker essen bekommen, durch inanspruchnahme von therapie oder dadurch das jemand teil der hilfsprojekte (hygieneprodukte fuer menschen die sich das nicht leisten koennen in melbournes oestlichen stadtvierteln, 2h-project in cambodia) ist.

church
.... sonntag 10:30 - ca 12:30uhr ist das cafe offen und es ist zeit gemeinsam gott anzubeten, in seinem wort zu lesen, in "38h" zu hoeren wie andere ihren glauben im alltag leben (egal ob single-mom, doktor, teenie in der schule oder opa), zu reflektieren und kaffee zu trinken. church wird aber auch sichtbar in gemeinsame aktionen wie: "australia clean-up day", "christmas-dinner 4 everybody" oder "exemplar" (3 wochenenden, 7 teilnehmer + 7 coaches - das ziel zu wachsen, in spiritualitaet, community & mission = kernwerte).




cafe
.... treffpunkt fuer sehr vieles... die kidsplayarea, sonntag-meetings, krav maga, chicks with sticks (einfach gesagt "strickende omis" ;-), die bueros, ex- und interne feiern am wochenende, usw. eine super geniale base! und ich durfte jede woche fuer 12h hier als cafemanagerin arbeiten, andere mitarbeiter anleiten, einkaufe machen & menschen miteinander vernetzen.





Urban safe.... krav maga ist der beste sport den ich bisher entdeckt habe. genial fuer gefaherliche situationen, das selbstbewusstsein, koerperliche bewegung, therapeutische verarbeitung, in kontakt :-) kommen mit anderen & FUN!






therapiezentrum.... dr judy wilkie arbeitet hier mit unterschiedlichen menschen, situationen, methoden und anderen organisationen zusammen.


jaaa. wer mich kennt weiss jetzt, warum es sich anfuehlt als wenn hier mein traum schon in realitaet existiert. und das ist immer noch crazy + unfassbar + wunderschoen zu erleben.

Thank u 4 letting me be a part of u 4 the last 5 months!! i will really REALLY miss u!!

Montag, 24. Mai 2010

Hinter Gittern...

...waren vor 4 Tagen 10 Leute aus der Citychurch. Das Ganze geht noch auf Matze Weber zurück, der für uns die Türen geöffnet hat, indem er zu dem katholischen Gefängnisseelsorger gute Connections aufgebaut hat. So konnte die Band „More“ (unter diesem Namen haben sich schon die unterschiedlichsten Menschen ins Gefängnis begeben..) in großen & kleinen Abständen ein Konzert in der JVA Lengenfeld durchführen. Hinter dem Titel „Konzert“ verbirgt sich ein Mix aus Worshipliedern, Zeugnissen, kurzer Message & Gebetsanliegen aufschreiben.

Nach Techniktransport, "Einchecken", Aufbau, Soundcheck und Gebetssession wurde am Donnerstag Abend 18Uhr „Gof of this City“, “Heilig ist dein Name”, “Gott der zweiten Chance”, “Du sollst leben”, „Krieger des Lichtes“…. – Worte, Melodien, persönliche Lebensgeschichten und der Bibelvers aus Johannes 12, 44-46 für ca. 130 Frauen und Männer spürbar.


Die äußerliche Reaktion – das ganze Setting erinnerte eher an eine „Marktplatzathmosphäre“ mit viel Reden, Rufen, Rascheln,… - gab keinen Hinweis auf die innere Beteiligung der Gefangenen. Als wir dann als Gruppe aber 76 (!!!) Zettel mit Gebetsanliegen zurückbekommen haben, hat das uns als Gruppe, den Gefängnisseelsorger und die Wärter echt umgehauen!! Und komplett bewegt waren wir dann, als wir angefangen haben, die Gebetszettel zu lesen…. Weil das nicht in eigenen Worten wiederzugeben geht, hier eine kleine Auswahl an Zitaten. Wir als Citychurch haben inzwischen fast alle Gebetszettel verteilt, so dass für jedes Anliegen und jede der 76 Frauen & Männer in Haft gebetet wird!

  • „ Mein Gebet ist für alle Menschen, die im Gefängnis sitzen, weil sie einen Fehler gemacht haben und diesen bereuen. Und vor allem für die Menschen, die einen nicht dafür verurteilen, dass man diesen Fehler gemacht hat, sondern sich auch mal über die Hintergründe Gedanken machen und nach dem WARUM fragen“
  • „Ich bitte das mein Verlobter aus dem Koma zurück kommt. Das es meinen Kindern und Eltern gut geht. Das ich Drogenfrei leben kann. Das es meiner Besten Freundin in der anderen JVA gut geht. DANKE auch das ihr da wart.“
  • „Bin Atheistin aber würde ich für jmd. Beten dann für diese Menschen. Cool dass ihr da wart. Mom, Dad, N., D., M., T.,….“
  • „Ich bete für die Gesundheit meiner Mutter. Für meine Familie. Für meine drei Opfer, die Familie meines Opfers. Ich bete für meine Schwester und Nichte. Für meine Freunde und besonders für die Freunde im Gefängnis.“
  • „Danke für eure bewegende Musik und die Möglichkeit, mit euch Gemeinschaft gehabt zu haben. „Du sollst leben!“ hat mich arg berührt! Danke! ICH werde für Euch beten und Euch in meine Meditation einbeziehen. Ihr wart heut mein Licht“!
  • „Gib mir die Kraft diesen Knast durchzuhalten. Jeden Tag die Nerven zu behalten nicht das streiten anzufangen. Gib mir die Kraft und die innere Stärke an meine zweite Chance zu Glauben. Ich bete zu Gott, dass ich es jetzt schaffe auf meinem Weg zu bleiben. Ich bete zu Gott, dass ich meine inneren Frieden finde!“
  • „Ihr könnt mich am Arsch lecken! BAD RELIGION.“
  • „Betet für: meine Familie,…, Menschen in Not und Armut, alle die mit vertraut haben und die ich enttäuscht habe, alle die ich durch meine Straftat mit in Strafverfolgung gebracht habe, eine gerecht Welt.“
  • „Betet für meine Tochter, denn sie ist sehr krank! – Kinder die lieben, werden Erwachsene die lieben! Und für meine beste Freundin S., die sich innerlich sehr einsam fühlt. P.S. Tolle Musik habt ihr gemacht. Danke das ihr da wart. Ein kleines Licht in dunklen Zeiten. Liebe Grüße M.“
  • „Lieber Gott, du weißt alles über mich, aber ich weiß nicht viel über dich. Du kannst mich hören wenn ich schrei. Du hörst mir auch wenn ich weine. Bitte vergiss nicht um mein Elend hier im Gefängnis. Ich möchte dir preisen noch mehr und mehr. Bitte hilf mich. Ich möchte nur mehr klein Stück leben, Leben in Freiheit. Dein Kind….“
  • „Ich bete darum mein Glauben zur Gott wiederzugewinnen, dass ich in all den Jahren in Haft (8Jahre, 5 Monate) verloren habe. Ich bete den Glauben wieder zu haben, die ich mal früher hatte. Ich wünsche für eure Band alles gute, dass ihr erfolgreich seid und weiterhin so schöne Musik macht, auch für die verlorenen Leben. Vielen vielen Dank das ihr zu uns gekommen seid und so schön gespielt habt. Macht weiter so. Ihr habt den Tag verschönert. Abs.: ….“

Samstag, 3. April 2010

Gott im Berg


.. unter diesem Titel hat die Eliagemeinde aus Erlangen bereits das 3. Mal einen Kreuzweg im Henningkeller im Berg gestaltet.
14 Stationen haben dazu eingeladen, inspiriert und herausgefordert, die letzten Stunden von Jesu Leben auf der Erde - aus verschiedenen Blickwinkeln - nachzuspüren und nahe kommen zu lassen... man konnte z.B. mal konkret mit Steinen Jesus Vor-würfe machen, einen Querbalken des Kreuzes (den Simon von Kyrene für Jesus getragen hat) eine Runde tragen, verschiedene bittere Kräuter schmecken, "INRI" auf das Kreuz mit Nägeln heften oder durch Riechen von Myrrhe und Aloe die Einbalsamierung von Jesus nachfühlen.
*
Die kalte Bergatmosphäre, unterschiedliche Lichtinstallationen und farbliche Spiele mit Raumperspektiven, 100te Kerzen, die Stille in dem Berg, verschiedene Klänge & Videoszenen, Geschmäcker, Düfte und das Fühlen von kaltem Wasser - mir hat es sehr viel bedeutet, diesen Leidensweg & dieses gleichzeitig unbegreifliche Geheimnis von Gott ganzheitlich nachempfinden zu dürfen!
*
Es war für mich eine sehr tiefe, bewegende und nahe Zeit mit Gott im Berg!! Danke an alle, die soviel Zeit & Liebe & Inspiration von Gott in diesen Kreuzweg investiert haben!

ein paar Impressionen...






























***

Damit wünsche ich euch, liebe Blogleserinnen und Blogleser, ein gesegnetes und vom LEBEN Jesu geprägtes Osterfest!!

Donnerstag, 24. Dezember 2009

GenerationenLIEBE und Individualismus an Weihnachten

Weihnachten ist für mich eine sehr aufwühlende Zeit. Ich bin mit meiner Heimat und mit meinen Wurzeln konfrontiert.. da sind plötzlich Situationen von früher (tolle und verletzende) vor meinem inneren Auge, wie schauen alte Fotos und Filme an, meine Oma erzählt aus ihrer Kindheit (das war sooooo anders), wie beschenken uns mit gegenseitiger Zeit & es gibt tolle Überraschungen. Aber es kommt auch zu vielen Konflikten - ich mag, im Gegensatz zu meiner Familie, mein Bier kalt, meinen Kaffee heiß, meine Spaghetti bissfest, morgens nicht schon 7Uhr Frühstücken und auch andere Musik als "Feiert Jesus 12" hören. Ich liebe es Dinge genussvoll zu tun & auch mal etwas Neues, Ungewohntes auszuprobieren. Es ist mir auch wichtig Grenzen zu setzen und zu sagen was ich will.
Tja... und wie sieht es dann aus, mit der so einfach daher gesagten "Nächstenliebe" oder "Ehre Vater und Mutter und Oma..."? Es ist für mich oft schon eine Herausforderung, die LIEBE in den Handlungen und Aussagen von Anderen zu erkennen (!), geschweige denn nachzuempfinden oder herauszufinden, wie sie meine Liebe spüren würden. Es fällt mir so leicht, alles sofort an meinem individuellen Maßstab zu messen..
Ja... aber andererseits bin ich ich, entwickle mich Tag für Tag weiter und möchte mich nicht einfach so anpassen, auch wenn es nur 7 Tage sind. Es ist mir wertvoll, was ich in den letzten 6 Jahren meines Lebens gelernt, über mich entdeckt und entwickelt habe.
*
Ich wünsche mir & dir, dass Weihnachten eine Zeit sein kann, in der wir neugierig aufeinander zugehen, den verschiedenen Generationen mit Offenheit begegnen und gleichzeitig Respekt & Achtung für mich und dich selber bestehen bleibt. Mir macht es Mut, dass Jesus auf dieser Welt gelebt hat, in dieser Spannung mit dabei ist und seine LIEBE eine Verbundenheit & Nähe möglich macht, die ich menschlich nicht erreichen könnte.
*

Mittwoch, 4. November 2009

st *** i *** lle

Vielleicht fragt sich der eine oder andere, ob dieser Blog wohl überhaupt noch lebt. Die Frage ist berechtigt, die Antwort lautet aber JA, er lebt noch! :-) Die Hauptursache, für die hier vorzufindende Stille, ist meine aktuelle Lebenssituation - seit Anfang Juni ist sie durch lernen, lernen und nochmehr lernen geprägt. Die restliche Zeit wird von Freundschaften, Gemeinde und Zeiten mit Gott ausgefüllt.
Interessanterweise drückt diese "Stille" aber auch ein Thema aus, was mich seit einiger Zeit mehr und mehr beschäftigt und zum praktischen ausprobieren inspiriert, nicht erst seitdem das Jahr 2010 offiziell, von einer Initiative verschiedener christlicher Kirchen & Werke, unter das Motto "Jahr der Stille" gestellt wurde.

Bei einem stillen Treffen entstanden folgende Gedanken..


** laut los**

Stille... unheimlich laut. Gedanken jagen durch meinen Kopf. Klucksen im Bauch. Blut rauscht in den Ohren. Die Heizung im Bad brummt. Der Nachbar klappert mit der Abfalltonne. Laut.
Stille... einheimlich voll. Denn plötzlich jagen To-Do-Listen durch meinen Kopf. Menschen erscheinen vor meinem inneren Auge, an die ich schon Monate nicht mehr gedacht habe. Ich könnte... sollte... muss... darf nicht vergessen... Laut.
Stille... unheimlich uneffektiv. Verschwendete Zeit. Nutz-los. Aber deswegen auch Sinn-los? Los.
Stille... unheimlich beängstigend. Was wird passieren? Was werde ich fühlen? Und denken? Was und wer bin ich? Und Gott? Schweigt er? Redet er? Ist er da, nah oder beschäftigt? Und was, wenn er nah ist und trotzdem schweigt?
Laut. Los. Lautlos.

Freitag, 17. Juli 2009

Regenschirmerlebnisse.

Meine Stadt aus Gottes Sicht... genau auf diese Entdeckungsreise haben wir uns heute mit einer kleinen Gruppe von Leuten in Würzburg gemacht, jeder in einem anderen Stadtviertel. Zum Start hat Christoph einige Daten und Zusammenhänge von Würzburg vorgelesen hat, während im Hintergrund eine Präsentation mit Impressionen aus der Stadt zu sehen war.

3 Fragen begleiteten unseren Weg durch den Regen:

(1) Was ist BEEINDRUCKEND an deiner Stadt? - Was gefällt Gott an Würzburg?
(2) Was macht dich traurig? - Wo sieht Gott NOT?
(3) Wo begegnet dir HOFFNUNG in Würzburg? - Wo ist Gott bereits an der Arbeit?

Es wurde ein bewegender Weg... auf dem mir lachende, fröhliche Ausländer begegneten, die mit ihrern Kindern durch den Regen sprangen. ... und auf dem ich ein langes Gespräch unter meinem Regenschirm mit einer jungen Frau hatte - zuerst um Geld bittend, ... dann suchend, fragen, neugierig,.. verstrickt in Drogen & Alkohol.. Perspektivlos und doch voller Träume (sie wäre gern Tierärztin.. möchte verletzte Tiere gesund pflegen..)... mit überlebten Suizidversuchen.. sie mag Würzburg - vor allem die Kultur (U & D, Afrikafestival, Kiliani,..)... und sie glaubt an eine höhere Macht.. sie wollte wissen, was und wen ich mit Gott meine... .... neben uns rennen Menschen vorbei, gebückt unter Regenschirmen... meine rechte und ihre linke Seite werden immer nasser - der Schirm war nicht groß.


Am Ende unseres Gespräches verraten wir uns noch unsere Namen.. und wünschen uns "alles Gute"...

Ich konnte Jesus in ihr sehen. Und ich bete, dass sie ihn in mir sehen konnte... Ich bin beeindruckt von ihrer Stärke und Mut; betroffen von ihrer Not und sehe Hoffnung in ihrem Leben.

Es war so spannend, zu hören was die anderen auf ihren Wegen erlebt haben während sie: "betend gesehen und sehend gebetet" haben.... jeah.

Dienstag, 7. Juli 2009

Trauer. Und tiefe Achtung...

... fühle ich gerade, als ich die Zeilen lese, dass Sabine Ball gestorben ist.
Sie ist eine Frau, die mein Leben sehr beeinflusst hat.. in deren Wohnzimmer ich ein Jahr lang immer wieder saß, mit ihr Tee getrunken habe... aus ihrem bewegten Leben gehört hab - von Siegen und Niederlagen, Vertrauen und Zweifeln.. und wo zwischen jeder Zeile und bei jedem Lächeln und jedem gütigen & liebevollen Blick, ihr Vertrauen und ihre tiefe Beziehung mit Gott spürbar war...

Eine Frau.. die Kinder in ihre Arme nahm, Abends ihre Runden durch die Neustadt drehte und bis Nachts mit Menschen auf der Strasse sprach, bete, zuhörte und erzählte... die 100% im Hier & Jetzt lebte und 100% Gott sah & die Ewigkeit in ihren Augen sichtbar war... eine starke Frau, voller Mut und Vision, die sich täglich schwach & verletzlich machte, um Menschen zu dienen und sie zu lieben..

... zu Recht nennt man sie "Mutter Teresa von Dresden"....




*****T R A U E R*****


und DANK... ihr Herz kennengelernt zu haben... an ihrer Vision mitzubauen... und jetzt aus der Ferne zu sehen, wie ihre ausgestreuten Samen wachsen... DANK, dass Gottes & ihr Traum lebt. Und sie Jesus jetzt von Angesicht zu Angesicht sieht.

Sonntag, 24. Mai 2009

Polypsychismus

Als Thema des diesjährigen APS-Kongresses wurde "Identität" gewählt und damit ein weiter Raum für tolle Vorträge, Podiumsdiskussionen, Seminare und Kaffeepausengespräche geöffnet. Einen sehr spannenden Vortrag hielt Prof. Dr. med D. Hell zu der Veränderung des Identitätsverständnisses. Er beschrieb das (Postmoderne) Phänomen der Abkehr von dem christlich-jüdischen Monothismus. Seiner Meinung nach geht damit auch die Abkehr von einem Monopsychismus - eine einheitliche Seele und ein einheitliches Selbst - einher. Durch die wachsende Globalisierung und damit der Möglichkeit paralleler Lebendwelten, verbreitet sich mehr und mehr der Polytheismus und Polypsychismus - ein Vorhanden-sein von mehreren Seelen- bzw. Identitätsteilen, sogenannten "Subselfs".
Stimmt das? Ich kann diesen Wahrnehmungen nur zustimmen. Ok, ein kleines plastisches Beispiel: in den letzten 24 Tagen bin ich 4200 (!!) km mit dem Auto gefahren (München, Florenz, Pisa, Kitzingen, Leipzig, Bautzen, Dresden, Marburg, Würzburg, Kitzingen,..). In der Zeit war ich in unzähligen verschiedenen Rollen/ Wesenszügen.. um mal einige zu nennen: Diplomantin, Urlauberin, Beraterin, Frau, Freundin, WG-mitbewohnerin, Gemeindeleiterin, Schwester, Gottes Ebenbild, Tochter, Enkelin, Sportlerin, Trainerin, Genießerin, Lastenträgerin, Grenzensetzende, Organisatorin, Starke,.... und so weiter. Das alles bin ICH. Aber kann ich das bei so vielen Anteilen und schnellen Wechseln noch wahrnehmen?
D. Hell sprach von der Herausforderung eine "Ich-Identität zu erringen, die ganz ist, auch wenn sie verschiedene Wesenfacetten hat". Er beschrieb die Seele mit dem Bild der Taube - verknüpft mit Frieden, Freiheit, Hoffnung und Gottes Geist. Damit das nicht kaputt geht, apellierte er daran, sich "Zeit zu nehmen für das Innere" (je stärker der Druck von außen ist, desto wichtiger ist diese Zeit) - oder knapp formuliert: "Je mehr High-Tech es gibt, desto mehr High-Touch benötigen wir!" Abschließend warnte er vor der Gefahr, das Selbstbilder (und damit Rollen und Wesenszüge) wichtiger werden, als das Selbsterleben (spüren, innewerden, bewusst wahrnehmen).
Auch dem kann ich zustimmen. Nochmal ein konkretes Beispiel: heute bin ich mit Decke, Bibel, Blätter, Kaffee, Becks ;-), Obst und Wasser auf einen Berg gebiket. Und hab genau das gemacht... mir Zeit genommen. 4 Stunden lang. Um nochmal über die vielen Rollen auf den 4200km nachzudenken und Gott zuzuhören. Ich habe überlegt, welche Identitätsteile mich Kraft gekostet haben und in welchen Rollen ich als Ganze Person Kraft bekomme. Und mir sind 4 Rollen aufgefallen, nach denen ich Sehnsucht hab, die es aber in den letzten 24 Tagen (fast) nicht gab: die Schwache, Zurückgezogene, Getragene & Fehlerhafte.
Könnte das auch eine Gefahr sein, von postmodernen Identitätsentwicklungen - fehlende oder wenige Möglichkeiten für Schwäche, Angst, Zweifel, Fehler, Scham,..?

Wir erlebt ihr aktuelle Identitätsentwicklungen? Gibt es da Parallelen mit dem von D. Hell beschriebenen "Polypschismus"?

Donnerstag, 23. April 2009

kräftig gerüttelt.

In den letzten Wochen hat mich ein Post von Julias Blog beschäftigt. Sie beschreibt dort einige Gedanken zu einem Kaminfeuer & Asche und überträgt dann das "Alte-Asche-Entsorgen"-Prinzip auf verschiedene Lebensbereiche.
Ich habe mich gefragt, welche Dinge es in meinem Leben gibt, die mal "feurig" und "warm" waren, die aber inzwischen schon ganz schön viel Asche gebildet haben. Und ich entdeckte etwas, bei dem ich (wenn ich mal ganz ganz ganz ehrlich war), kein knisterndes Feuer mehr erlebe - meine miniChurch. Oh ja, und jetzt gehen die Gedanken los.. darf ich das überhaupt, vor allem als Teil des Leitungsteams? Und Gott kann doch sicher auch Asche in Holz verwandeln (er macht ja auch aus Knochen eine Armee)?! Und ich kann doch nicht die Anderen hängen lassen, da eh schon jede Woche die Frage war, ob wir genug Leute sind?! Und überhaupt, ist meine Vision so wichtig, Gott in Kitzingen zu erleben & noch mehr mit den Leuten hier in Kontakt zu kommen? Und außerdem, dass Feuer ist ja noch nicht ganz aus.. es glüht ja noch.
Und dann ist etwas sehr spannendes passiert, Gott hat mir klar gemacht, dass ICH in der Situation die "Asche" bin (also, nicht negativ gemeint, aber ernst) und durch das "schon so lange da-sein" in der miniChurch Dinge blockiere. Das das Auflodern von neuem Feuer, neuen Ideen und anderen Richtungen so erstickt wird.
Und jetzt?? Wir haben Abschied gefeiert. Wirklich gefeiert! Wir haben zurück geblickt, uns an die Wärme erinnert, Danke gesagt, viel gelacht & etwas geweint. Und wir haben uns gegenseitig losgelassen und gesegnet - für neues Feuer. Offene Türen. Gottes lautes + leidenschaftliches Reden.

*
Ich bin SEHR gespannt.. irgendwie richtig aufgeregt und sehr aufmerksam, was jetzt passiert. Ich will gern hören & sehen & fühlen, wo neues Feuer angezündet werden kann.....

Montag, 2. März 2009

Stockholm... eine geniale Stadt voller Leben.

Seit 3 Jahren verschönert ein Zettel "Was wir unbedingt miteinander machen wollen" unseren WG-Kühlschrank. Viele verrückte Ideen haben wir schon umgesetzt. Ein Gedanke war, einen 3-Tages-Trip nach Stockholm zu machen... wir haben von 72 Stunden Abenteuer, Spaß, Menschen kennen lernen, Genießen und viel sehen geträumt, Rynair gebucht... und sind unfassbar beschenkt worden.
Hier ein paar Spotlights...
*** die YMEM-Leiter von Stockholm haben uns in ihrem Privathaus eine Unterkunft geschenkt & mit lecker Frühstück verwöhnt. Wir haben viel diskutiert, über "Church-Planting", "Ermerging-Church", "Cross-Cultural-Leadership".. and so on. ***
*** wir hatten die meiste Zeit Sonne. Nur einen Nachmittag hat es geschneit, in der Zeit haben wir uns aber im Astrid Lindgren Museum "Junibacken" auf eine Märchenreise entführen lassen ***
*** wir haben himmlische Buller (Zimtschnecken) mit heißer Schokolade & LatteM genossen - sind durch kleine Gassen der Altstadt Gamla Stan gelaufen - haben das Szene- und Kneipenviertel Södermalm unsicher gemacht und abgefahrene SecondHand-Läden besucht














- haben 1000de Menschen mit Kinderwagen gesehen - sind auf zugefrorenen Fjodern gelaufen - haben das königliche Schloss + die Garde bewundert
- sind spontan auf ein CD-Release-Konzert in einer Vineyard Gemeinde gegangen - haben viel viel Kunst & Design gesehen - und extrem große & attraktive Menschen ***
*** neben diesem geballten Leben haben wir auch die Stille & Einsamkeit Schwedens erlebt... große, verschneite weiße Wälder... rote Häuser... blauer Hinmmel ***
















Gud -Tack så mycket!




Montag, 16. Februar 2009

geNORMt.

Seit zwei Tagen beschäftigt mich die Frage, wie ich oder wir eigentlich mit Menschen umgehen, die anders sind, als unsere Vorstellungen/ Regeln/ unsichtbaren Gesetze.
Als "Betroffene" habe ich erlebt, wie ich Normen nicht entsprochen habe, und diesbezüglich im wahrsten Sinne des Wortes von Christen "vor die Tür" gesetzt wurde (Ist das eigentlich ein Grund, meine Exkommunikation einzuleiten ;-) ?)
Als ich alles ungewollte entfernt/ abgelegt/ verändert hatte, durfte ich wieder 'rein'.

Was mich daran aufrüttelt:
- Früher bin ich mit anderen genau so umgegangen, und habe sie ausgeschlossen, wenn sie meiner inneren Norm nicht entsprochen haben (Prägung durch Vorbilder). - Ich hab bis vor wenigen Tagen nicht gewusst, wie sich das in der Haut der ausgeschlossenen (abgelehnten) Person anfühlt
- Der Punkt, dass ich diese "Regel" ja einerseits sogar nachvollziehen kann (was davon kommen kann, dass ich sie so gut kenne), aber dadurch immer ein DRIN und ein DRAUSSEN entsteht. Wie aber kann ich oder können wir als Gemeinschaft/ Bewegung an Werten festhalten, ohne das ein drin und draussen entsteht? Geht das überhaupt? Vermischen sich nicht "Werte" und "Regeln" häufig?
- In welchen Situationen und bei welchen Themen begegne ich anderen heute noch genau so: "Du passt nicht hierher. Verändere dich, dann kannst du da sein." ?

Mittwoch, 4. Februar 2009

Freiheit

Meine Mentorin hat mir heute einen genialen Tipp gegeben - also eigentlich mehrere, aber nur einen, den ich euch verrate ;-)

"Freiheit beginnt da, wo ich 3 Optionen habe:
Habe ich nur eine, werde ich regide.
Habe ich zwei, stehe ich im Konflikt.
Habe ich drei, beginnt die Freiheit."

Dienstag, 20. Januar 2009

Geheimnisse anderer Menschen ergründen..

Momentan ergründe ich gerade 26 Teilnehmer (+ mich selbst) in der Weiterbildung "systemische Therapie - Familienaufstellung"... sehr spannend :-)
Zum Auftakt beschäftigten wir uns mit Gedanken von Max Frisch, die mich sehr beeindrucken & zum Nachdenken bringen. Aber lest selbst:

"... nicht weil wir das andere kennen, geht unsere Liebe zu Ende, sondern umgekehrt: weil unsere Liebe zu Ende geht, weil ihre Kraft sich erschöpft hat, darum ist der Mensch fertig mit uns... Wir künden ihm die Bereitschaft auf, weitere Verwandlungen einzugehen. Wir verweigern ihm den Anspruch auf alles Lebendige, das unfassbar bleibt, und zugleich sind wir verwundert und enttäuscht, dass unser Verhältnis nicht mehr lebendig sei.
"Du bist nicht", sagt der Enttäuschte oder die Enttäuschte: "wofür ich Dich gehalten habe." Und wofür hat man sich denn gehalten?
Für ein Geheimnis, das der Mensch ja immerhin ist, ein erregendes Rätsel, das auszuhalten wir müde geworden sind. Man macht sich ein Bildnis. Das ist das Lieblose, der Verrat...
Du sollst dir kein Bildnis machen, heißt es von Gott. Es dürfte auch in diesem Sinne gelten: Gott als das Lebendige in jedem Menschen, das, was nicht erfassbar ist. Es ist eine Versündigung, die wir, so wie sie an uns begangen wird, fast ohne Unterlass wieder begehen - ausgenommen wenn wir lieben."

Donnerstag, 25. Dezember 2008

oma, erzähl mal...

.. manchmal sind die einsamen Menschen näher als man denkt, und Gemeinschaft überraschender als man ahnt..
so auch heute, als ich meiner Oma das Buch "Oma, erzähl mal" geschenkt hab und sie mir dann 3 Stunden aus ihrem Leben erzählt hat.. wir haben gelacht und geweint, über 'Früher' geredet und Gemeinsamkeiten mit 'Heute' festgestellt - sie hat mir von ihren Tanzbällen 1947 erzählt - davon, warum sie sich immer vor dem letzten Lied, 24Uhr, aus dem Saal geschlichen hat - von dem Zigarettenschmuggel meines Urgroßvaters nach Russland (getauscht gegen Öl, Butter und Mehl) - davon, wie und wann sie "aufgeklärt" wurde - wie ein Bügeleisen ihr bei der Geburt meiner Mom das Leben rettete - warum sie nie Auto fahren gelernt hat - und noch viel mehr.. von Angst & Freude, harten Zeiten & Leichtigkeit - und davon, was für sie das Schönste und Wertvollste am "Oma-sein" ist: ZEIT mit ihren Kindern und Enkeln..

Mittwoch, 26. November 2008

Let's make Money

... der gestrige Abend wurde durch diesen Film sehr ernst, aufrüttelnd, hilflos-machend, bildend, reich an Diskussionen, erschütternd, .. - kurz gesagt bewegend.
Ich kann den neuen Film von Erwin Wagenhofer (bekannt durch: "We feed the World") sehr empfehlen. Fragen und Zusammenhänge von meinem Geld (und ja, auch wenn viele Menschen nur wenig Geld auf der Bank haben, "arbeitet" das..) - der Weltbank in London - Jersey ( mit gerade mal, sagen wir etwa, so ganz rund, schätzungsweise - 500 Milliarden (!!) Dollar Privatvermögen - aber was ist das schon, gegen geschätzte 11,5 Trillionen Dollar in allen Steuerparadiesen zusammen?!...) - Emerging Markets (oder autenthischer auch "dritte Weltländer" bzw. "Entwicklungsländer") - Neoliberalismus (eine krasse Finanzpolitik seit den 70er Jahren!) - Sinn der Privatisierung ("privare" bedeutet vielleicht nicht nur lateinisch "berauben"..) - Wirtschaftskiller (Warum gleich nochmal, kann man Erdöl ausschließlich mit Dollar bezahlen?!) - Immobilienblasen in Spanien (800 Golfplätze verbrauchen da soviel Wasser wie 16 Mio (!!!) Menschen zum Leben bräuchten) - and so on.

Da bleibt die Frage des Regisseurs: Wie lange können wir uns die Reichen noch leisten?

Und was ist mit: Was kann/soll/muss/darf/werde ICH jetzt tun??

Donnerstag, 13. November 2008

vor meiner Tür..

gestern ging ich noch schnell zu Rossmann & zur Post, auf dem Rückweg begegnete mir eine kleine Türkin, mit der ich bei McD mal zusammen gearbeitet hab.
Sie freut sich sichtlich mich zu treffen und fragte mich, ob ich auf ihr Päckchen, was sie zurück schicken wollte, "Bügeleisen" schreiben kann.. Sie kann zwar etwas Deutsch sprechen, jedoch nicht schreiben.

... krass. Wie "leicht" es manchmal ist, Menschen zu dienen... wenn ich ihnen begegne.