... ich glaub, Otto war's.
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Sonntag, 17. Januar 2010
Samstag, 14. Februar 2009
Freitag, 19. Dezember 2008
Dich schickt der Himmel
"Als armes Kind mitten hinein in eine Zeit
in der Könige mit Purpur und Palästen prahlen,
schickt dich der Himmel zu verkünden:
"Das Reich Gottes ist da!"
Als hilfloses Kind mitten hinein in eine Zeit,
in der Aussätzige und Sklaven von der Gesellschaft verstoßen,
schickt dich der Himmel zu verkünden:
"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!"
Mitten hinein ins Heute, in eine Zeit,
in der man in einer erste, zweite, dritte Welt unterteilt,
in der man mit Kriegen Geld verdient,
schickt dich der Himmel zu verkünden:
"Der Friede sei mit euch!"
Mitten hinein ins Heute, in eine Zeit,
in der Rücksicht und Anteilnahme einen schweren Stand haben,
in der alte, behinderte und kranke Menschen zur Bedrohung des Sozialsystems werden,
schickt dich der Himmel zu verkündigen:
"Einer trage des anderen Last!"
Dich schickt der Himmel...
damals wie heute - mitten hinein in eine schwierige Zeit."
(aus Wernauer Adventskalender "StörenFriede")
Was kann soll darf muss will ich machen, am Heilig Abend? Familie, Geschenke, Kirche, Tradition...? Zur Ruhe kommen, Erholung, Dankbarkeit für eine heile Familie?
Aber hatte es Jesus "kuschelig" bei seiner Geburt? Was ist mit den vielen Menschen um mich herum, die einsam... traurig... ausgeschlossen... sind?
Wo würde (werde?) ich Jesus "Heilig" Abend finden?
*
Praktisch... was wäre, wenn sich 2 oder 3 Freunde zusammen tuen, Weihnachten gemeinsam kochen und dazu Leute aus der Strasse/ Stadt einladen? Was wäre, wenn Familien ihre Häuser aufmachen, und die einsame Oma von nebenan oder den Witwer mit Spielschulden einladen? Oder wie wäre es, den Heilig Abend im Altersheim zu verbringen - Geschichten von Weihnachten 1945 zu hören, gemeinsam zu lachen und zu weinen? Tja, oder Weihnachten in der Disco, auf dem Strich, im Obdachlosenheim, im Frauenschutzhaus,.... ???
in der Könige mit Purpur und Palästen prahlen,
schickt dich der Himmel zu verkünden:
"Das Reich Gottes ist da!"
Als hilfloses Kind mitten hinein in eine Zeit,
in der Aussätzige und Sklaven von der Gesellschaft verstoßen,
schickt dich der Himmel zu verkünden:
"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!"
Mitten hinein ins Heute, in eine Zeit,
in der man in einer erste, zweite, dritte Welt unterteilt,
in der man mit Kriegen Geld verdient,
schickt dich der Himmel zu verkünden:
"Der Friede sei mit euch!"
Mitten hinein ins Heute, in eine Zeit,
in der Rücksicht und Anteilnahme einen schweren Stand haben,
in der alte, behinderte und kranke Menschen zur Bedrohung des Sozialsystems werden,
schickt dich der Himmel zu verkündigen:
"Einer trage des anderen Last!"
Dich schickt der Himmel...
damals wie heute - mitten hinein in eine schwierige Zeit."
(aus Wernauer Adventskalender "StörenFriede")
Was kann soll darf muss will ich machen, am Heilig Abend? Familie, Geschenke, Kirche, Tradition...? Zur Ruhe kommen, Erholung, Dankbarkeit für eine heile Familie?
Aber hatte es Jesus "kuschelig" bei seiner Geburt? Was ist mit den vielen Menschen um mich herum, die einsam... traurig... ausgeschlossen... sind?
Wo würde (werde?) ich Jesus "Heilig" Abend finden?
*
Praktisch... was wäre, wenn sich 2 oder 3 Freunde zusammen tuen, Weihnachten gemeinsam kochen und dazu Leute aus der Strasse/ Stadt einladen? Was wäre, wenn Familien ihre Häuser aufmachen, und die einsame Oma von nebenan oder den Witwer mit Spielschulden einladen? Oder wie wäre es, den Heilig Abend im Altersheim zu verbringen - Geschichten von Weihnachten 1945 zu hören, gemeinsam zu lachen und zu weinen? Tja, oder Weihnachten in der Disco, auf dem Strich, im Obdachlosenheim, im Frauenschutzhaus,.... ???
Donnerstag, 13. November 2008
vor meiner Tür..
gestern ging ich noch schnell zu Rossmann & zur Post, auf dem Rückweg begegnete mir eine kleine Türkin, mit der ich bei McD mal zusammen gearbeitet hab.
Sie freut sich sichtlich mich zu treffen und fragte mich, ob ich auf ihr Päckchen, was sie zurück schicken wollte, "Bügeleisen" schreiben kann.. Sie kann zwar etwas Deutsch sprechen, jedoch nicht schreiben.
... krass. Wie "leicht" es manchmal ist, Menschen zu dienen... wenn ich ihnen begegne.
Sie freut sich sichtlich mich zu treffen und fragte mich, ob ich auf ihr Päckchen, was sie zurück schicken wollte, "Bügeleisen" schreiben kann.. Sie kann zwar etwas Deutsch sprechen, jedoch nicht schreiben.
... krass. Wie "leicht" es manchmal ist, Menschen zu dienen... wenn ich ihnen begegne.
Freitag, 7. März 2008
Der Fremde...
In der mC (Hauskreis) am Mittwoch haben wir über Mat 25, 31-40 nachgedacht. Es war die Frage: Hungrige... Nackte... Kranke... Gefangene... Fremde - erinnert ihr euch an Momente, in denen ihr jemandem begegnet seid, auf den diese Worte passen? WIRKLICH begegnet?
Ich dachte nur.. hm, dass ist schon lange her.
Und dann lief ich vom Parkplatz zu meiner Wohnung, so 22:30Uhr, und da kommt mir ein Mann entgegen. Langer weiser Bart. Sein Hab & Gut scheinbar auf dem Rücken - Isomatte, Schlafsack, Rucksack. Und er spricht mich höflich an: "Guten Abend schöne Frau. Haben Sie vielleicht eine Zigarette für mich?", Ich: (überrascht + lächelnd) "Nein, leider nicht. Ich rauche nicht." Er: (weiterhin sehr höflich + offen) "Schade, aber macht nichts. Dann wünsche ich Ihnen noch einen schönen Abend." Ich: "Danke. Das wünsche ich Ihnen auch." (Hä? .. es ist sau-kalt draußen.. ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass der schön für ihn wird..). Was konnte ich diesem Fremden geben? (Ich wünschte mir in dem Moment, vielleicht das erste mal in meinem Leben, dass ich rauchen würde, oder wenigestens eine Zigarette dabei hätte.. Aber ich hätte ihm nicht einmal einen Kaugummi geben können...) Bin ich dadurch Jesus begegnet? Ist Jesus durch mich für ihn sichtbar geworden?
Spannend... eine kurze aber eindrückliche Begegnung... und vielleicht laufen wir uns noch ein zweites Mal über den Weg.. dann würde ich ihn gern einiges fragen.
Ich dachte nur.. hm, dass ist schon lange her.
Und dann lief ich vom Parkplatz zu meiner Wohnung, so 22:30Uhr, und da kommt mir ein Mann entgegen. Langer weiser Bart. Sein Hab & Gut scheinbar auf dem Rücken - Isomatte, Schlafsack, Rucksack. Und er spricht mich höflich an: "Guten Abend schöne Frau. Haben Sie vielleicht eine Zigarette für mich?", Ich: (überrascht + lächelnd) "Nein, leider nicht. Ich rauche nicht." Er: (weiterhin sehr höflich + offen) "Schade, aber macht nichts. Dann wünsche ich Ihnen noch einen schönen Abend." Ich: "Danke. Das wünsche ich Ihnen auch." (Hä? .. es ist sau-kalt draußen.. ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass der schön für ihn wird..). Was konnte ich diesem Fremden geben? (Ich wünschte mir in dem Moment, vielleicht das erste mal in meinem Leben, dass ich rauchen würde, oder wenigestens eine Zigarette dabei hätte.. Aber ich hätte ihm nicht einmal einen Kaugummi geben können...) Bin ich dadurch Jesus begegnet? Ist Jesus durch mich für ihn sichtbar geworden?
Spannend... eine kurze aber eindrückliche Begegnung... und vielleicht laufen wir uns noch ein zweites Mal über den Weg.. dann würde ich ihn gern einiges fragen.
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