3 Fragen begleiteten unseren Weg durch den Regen:
(1) Was ist BEEINDRUCKEND an deiner Stadt? - Was gefällt Gott an Würzburg?
(2) Was macht dich traurig? - Wo sieht Gott NOT?
(3) Wo begegnet dir HOFFNUNG in Würzburg? - Wo ist Gott bereits an der Arbeit?
Es wurde ein bewegender Weg... auf dem mir lachende, fröhliche Ausländer begegneten, die mit ihrern Kindern durch den Regen sprangen. ... und auf dem ich ein langes Gespräch unter meinem Regenschirm mit einer jungen Frau hatte - zuerst um Geld bittend, ... dann suchend, fragen, neugierig,.. verstrickt in Drogen & Alkohol.. Perspektivlos und doch voller Träume (sie wäre gern Tierärztin.. möchte verletzte Tiere gesund pflegen..)... mit überlebten Suizidversuchen.. sie mag Würzburg - vor allem die Kultur (U & D, Afrikafestival, Kiliani,..)... und sie glaubt an eine höhere Macht.. sie wollte wissen, was und wen ich mit Gott meine... .... neben uns rennen Menschen vorbei, gebückt unter Regenschirmen... meine rechte und ihre linke Seite werden immer nasser - der Schirm war nicht groß.

Am Ende unseres Gespräches verraten wir uns noch unsere Namen.. und wünschen uns "alles Gute"...
Ich konnte Jesus in ihr sehen. Und ich bete, dass sie ihn in mir sehen konnte... Ich bin beeindruckt von ihrer Stärke und Mut; betroffen von ihrer Not und sehe Hoffnung in ihrem Leben.
Es war so spannend, zu hören was die anderen auf ihren Wegen erlebt haben während sie: "betend gesehen und sehend gebetet" haben.... jeah.
1 Kommentar:
Sehr coole Aktion!
Über viele Jahre habe ich mir keinen Kopf über meinen Wohnort gemacht - ich lebte halt dort. Bis ich gemerkt habe, wie mich jeder Ort, an dem ich gelebt habe geprägt hat. Als ich anfing mich mit meiner Stadt auseinanderzusetzen, wuchs meine Identifikaktion und Lust mich an ihrem gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und mitzugestelten. In meinem Denken stand lange Zeit Gemeinde im Fokus, wenn nun aber die Stadt im Zentrum steht, verändert das die Fragen und auch die Sicht von Gemeinde.
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