Samstag, 11. Dezember 2010

dunkle wegabschnitte

2 Tage vor meiner Abreise in Deutschland hab ich auf meine Bibel den Vers geschrieben: "Ich weiß nicht, wohin Gott mich führt, aber ich weiß, dass er mich führt." (Gorch Fock)
Damals wusste ich nicht, dass der Weg in Australien nicht nur sonnig oder ein bisschen steinig werden wird. Ich habe nicht geahnt, dass es ein Weg wird, auf dem ich durch soviel Dunkelheit & Schmerz gehen muss, wie noch nie zuvor in meinem Leben. Aber das ich auch Gottes Nähe und Gebete von Familie & Freunden so intensiv erleben würde, wie noch nie zuvor.
*
Alles began Ende Oktober - als sich ein sehr fieses Bakterium in mein Auge verirrte und dort ziemlich viel Schaden angerichtet hat. Dank weiser Ärzte & optimaler Medizin hab ich mein Auge nicht verloren und kann seit dieser Woche wieder außerhalb des Krankenhauses sein.
*
Es ist ein Wegabschnitt, der mich verändert hat... den ich immer mit unterschiedlichsten Gefühlen in Erinnerung behalten werde... auf dem viel Segen passiert ist und immer noch passiert... wo ich Gottes Herz und mein eigenes von ganz neuen Seiten kennen gelernt habe... auf dem ich viele unterschiedliche Kämpfe geführt & mit Themen gerungen habe... wo meine Familie & Freunde mich durchgetragen haben... wo "Sehen" für mich eine neue Bedeutung bekommen hat... der Auswirkungen auf weitere Wege haben wird... aber auf dem jetzt ein Grundgefühl dominiert, welches nicht aus meinem Herzen stammt, sondern allein von Gott kommt: Frieden.

2 Kommentare:

Christina hat gesagt…

Schön, dass du das schon so sagen kannst!

Kerstin hat gesagt…

hi christina,
leider ist ein blogeintrag ja immer nur eine "zusammenfassende aussage zu einem bestimmten zeitpunkt".... oder anders gesagt, ist die situation für mich wesentlich komplexer, mit manchmal stündlich wechselnden gedanken & gefühlen.