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Montag, 3. März 2008

Bruder Benno

Zwei Gedanken, die mich von diesem fröhlichen 41-jährigen Franziskanermönch noch beschäftigen:

1. Glaube muss uns nicht nur vom "Kopf ins Herz" rutschen, sondern "noch weiter in den Beckenbereich" :-)

2. "..er [Gott] lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute.." Mat 5,45 --> meine Aufgabe ist es zu LIEBEN. Nicht zu urteilen. Aber wie sieht das praktisch aus? Darf ich dann überhaupt noch etwas "sagen"? Was bedeutet das für Menschen in Leitungsposition?

Bin gespannt, ob es dazu Ideen.. Gedanken.. Fragen von euch gibt...

Sonntag, 2. März 2008

Völker zu Jüngern machen: Gesellschaftsrelevanter Lebensstil

Und am Nachmittag ging es erfrischend weiter:

- "Die Situation vor Ort gibt die Tagesordnung vor" - für jede Stadt, jedes Dorf individuell nach Strukturen suchen

- Gemeinde ist "Gottes Gerechtigkeitsspiegel in der Welt"

- transformieren bedeutet: ZEIT! Schichten durchdringen + verstehen:
1. Materielle Kultur - Dienen.
2. Soziale Kultur - Beziehungen
3. Kognitive Kultur - Gespräch
4. Religiöse Kultur - Bekehrung/ Glaube

- Was LIEBE ich an meiner Stadt? Und wie kann ich ihr dienen?

Sehr herausfordernd. Viele Fragen. Und total viel Potential! :-)

Samstag, 1. März 2008

In der Welt - nicht von der Welt: Gesellschaftsrelevanter Glaube

Johannes Reimer inspirierte mit diesem Thema gestern Vormittag, hier einige Gedanken, die mir wichtig geworden sind:

- Jesu Auftrag war: gesand zu retten, denn "...hat Gott die WELT (!!!) geliebt..."- lebe ich auch "welt-liebend"? Liebe ich die WELT?

- Gemeinde als "Parlament inmitten der Welt".. wird Gemeinde gebaut, werden die Pforten der Hölle das Tor (=Ort wo Parlament tagte) nicht besetzen.

- Urgemeinde:
1. in Jerusalem --> aus Mission wird Anpassung, nach kurzer Zeit ausgestorben
2. in Antiochia --> keiner wird ausgeschlossen, Leitung entsprechend der Stadtstruktur

- Auftrag von Leitung: a) Zurüstung b) "Einrenkung", d.h. Menschen an ihren Platz bringen - ihnen zeigen, wer sie sind

- Experiment: Zeugnisse als Zentrum im Gottesdienst (anstatt Lehre).

Soviel zum ersten Vortrag...

Freitag, 29. Februar 2008

24-7- Raum in der Kapelle



































.. mit dem Thema "Aufbruch" gestalteten wir in der schönen Kapelle des Jugendstilhauses "Wildbad" im Taubertal einen Weg durch den 24-7-Prayer-Room.
Die ersten Schritte führten zum Zer-bruch... - der Träume, Ziele, Beziehungen,.. mit Angst, Wut, Ohnmacht, Schmerz ... am Kreuz, mit Scherben & Spiegeln. Das ist aber nur erträglich bei Gott, unter seinem Schirm, mit dem Platz als Königstöchter/-söhne. Und in dem Zerbruch passiert das Auf--- (Wortmeditation zu "Auf").. das Neue, Wachstum, Kreativität, Ausprobieren, Tanz, Rhythmen, Kunst,...
Steine, mit Wahrheiten beschrieben, können den Weg mitgenommen werden: "Gott ist Liebe", "Gott ist gut", "Gott ist treu",..

IGNIS-Jahrestragung 2008

Und endlich ist es soweit... der erste Vorversuch (!!) für einen eigenen Blog. Ermutigt durch Freunde & aufgrund so vieler spannender Gedanken durch Bücher, Vorträge und alltägliche Erlebnisse.

Der erste abend der IGNIS-Jahrestagung hat schon sehr mitreisend gestartet: Johannes Reimer gab den Denkanstoß, dass Kraft Jesu (also "Geist", anstatt wie oft in Deutschland ein intelektuelles + invalides Christentum) auch immer mit Leiden zu tun hat & das, "wer zwischen den Stühlen sitzt, dann wohl nur von dem HG gehalten werden kann". :-) - was anschaulich patomimisch von einem Anwesenden dargestellt wurde *grins*
Morgen geht es dann weiter mit seinen Gedanken zu Transformation - das dürfte bei so einer Biografie (mehr unter wiki) herausfordernd werden....
_Kerstin