Samstag, 22. März 2008

Transforum II "Umfeld verändern".. Beispiele aus Dtl.

Sehr inspirierend war der Freitag Abend, wo Leute erzählten, was sie bewegen und leben.

1. christliche Freiwilligenagentur:

Seit 3 Jahren gibt es in Berlin eine Anlaufstelle zur Vermittlung von säkularen und christlichen Freiwillige(ngruppen). Ein total geniales Konzept, unter der Schirmherrschaft von Wolfgang Thierse, was immer mehr genutzt wird! Dabei gibt es Übersichten, welche Organisation, Einrichtung oder Einzelperson gerade welche Hilfe braucht, und dem gegenüber dann Menschen (oder Gruppen, z.B. auch Hauskreise), die sich melden um in regelmäßigen Abständen (was auch 1x pro Monat sein kann) bei einem Projekt ihrer Wahl freiwillig zu arbeiten.
Mit der gemeinsamen Suche nach dem "Besten für die Stadt" wird durch sichtbares "Liebe deinen Nächsten" die Stadt verändert... schaut's euch doch mal an:
http://www.christliche-freiwilligenagentur.de/
Wenn ich sehe, wie viele Leute im Lighthouse nach Hilfe fragen und andererseits Menschen gern helfen wollen und Zeit haben, aber nicht genau wissen wo... dann könnte in Würzburg vielleicht auch so eine Agentur entstehen?!


2. christliches Jugendzentrum Die Arche e.V. Chemnitz

Tilo Reichold erzählte, wie vor 13 Jahren Leute zusammen saßen, eine gemeinsame Vision für Chemnitz teilten und mit der Realisierung begannen. Es war Tilo wichtig, Gemeinschaft zwischen den Gemeinden zu haben, so fing er an, jeden Tag für einen Pfarrer intensiv zu beten. Nach 2 Jahren lad er alle ca. 50 Pastoren von Chemnitz ein, 40 nahmen die Einladung an, und so entstand der Grundstein für ein Pfarrer- und Leiternetz "Missionring Chemnitz". Daraus entstand wenig später das ALLE Christen verbindende Stadtmagazin VISION, mit Veranstaltungsinfos, Kommentaren, Berichten, etc.
Als "Schlüssel" sieht Tilo die Beziehungen- und Freundschaften zu Pfarrern, so das Alpha-Projekte + Freizeiten + Kontakte zum Oberbürgermeister + 24-7 + Pastorenfrauenverwöhnabende GEMEINSAM stattfinden. http://www.arche-chemnitz.de/
So "Gemeinde" zu Denken begeistert mich sehr....


3. Gebetsladen Nürnberg

Klaus Sparla, Koordinator des Gebetsladens, berichtete über dieses vor knapp 2 Jahren entstandene Projekt der Evangelischen Allianz Nürnberg. Ein kneipenähnlicher Laden mitten in der Innenstadt steht jedem kostenlos offen und einige der 25 freiwilligen Mitarbeiter aus 14 verschiedenen Gemeinden sind da, nehmen sich Zeit, hören zu, beten, helfen/vermitteln weiter (z.B. an Krisendienste, Sozialwerk Nürnberg, Therapeuten,..) - wenn gewünscht.
Gebetsanliegen können auch über's Internet an die Mitarbeiter geschickt werden.
Die Mitarbeiter treffen sich morgens 7:00Uhr zum Frühgebet, haben außerdem Mitarbeitertreffen und nehmen am Wächtergebet teil - wichtig ist ihnen die "Einheit im Gebet".
Genial!! Kerstin Hack hat auch einen Post dazu:
http://www.kerstin.down-to-earth.de/2008/03/gebetsladen.html (Danke, Daniel!) oder direkt http://www.gebetsladen.de/

Ok... Teil II ist erstmal lang genug, und dabei waren das ja nur 3 tolle Projekte :-)

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