Sehr inspirierend war der Freitag Abend, wo Leute erzählten, was sie bewegen und leben.
1. christliche Freiwilligenagentur:
Seit 3 Jahren gibt es in Berlin eine Anlaufstelle zur Vermittlung von säkularen und christlichen Freiwillige(ngruppen). Ein total geniales Konzept, unter der Schirmherrschaft von Wolfgang Thierse, was immer mehr genutzt wird! Dabei gibt es Übersichten, welche Organisation, Einrichtung oder Einzelperson gerade welche Hilfe braucht, und dem gegenüber dann Menschen (oder Gruppen, z.B. auch Hauskreise), die sich melden um in regelmäßigen Abständen (was auch 1x pro Monat sein kann) bei einem Projekt ihrer Wahl freiwillig zu arbeiten.
Mit der gemeinsamen Suche nach dem "Besten für die Stadt" wird durch sichtbares "Liebe deinen Nächsten" die Stadt verändert... schaut's euch doch mal an:
http://www.christliche-freiwilligenagentur.de/
Wenn ich sehe, wie viele Leute im Lighthouse nach Hilfe fragen und andererseits Menschen gern helfen wollen und Zeit haben, aber nicht genau wissen wo... dann könnte in Würzburg vielleicht auch so eine Agentur entstehen?!
2. christliches Jugendzentrum Die Arche e.V. Chemnitz
Tilo Reichold erzählte, wie vor 13 Jahren Leute zusammen saßen, eine gemeinsame Vision für Chemnitz teilten und mit der Realisierung begannen. Es war Tilo wichtig, Gemeinschaft zwischen den Gemeinden zu haben, so fing er an, jeden Tag für einen Pfarrer intensiv zu beten. Nach 2 Jahren lad er alle ca. 50 Pastoren von Chemnitz ein, 40 nahmen die Einladung an, und so entstand der Grundstein für ein Pfarrer- und Leiternetz "Missionring Chemnitz". Daraus entstand wenig später das ALLE Christen verbindende Stadtmagazin VISION, mit Veranstaltungsinfos, Kommentaren, Berichten, etc.
Als "Schlüssel" sieht Tilo die Beziehungen- und Freundschaften zu Pfarrern, so das Alpha-Projekte + Freizeiten + Kontakte zum Oberbürgermeister + 24-7 + Pastorenfrauenverwöhnabende GEMEINSAM stattfinden. http://www.arche-chemnitz.de/
So "Gemeinde" zu Denken begeistert mich sehr....
3. Gebetsladen Nürnberg
Klaus Sparla, Koordinator des Gebetsladens, berichtete über dieses vor knapp 2 Jahren entstandene Projekt der Evangelischen Allianz Nürnberg. Ein kneipenähnlicher Laden mitten in der Innenstadt steht jedem kostenlos offen und einige der 25 freiwilligen Mitarbeiter aus 14 verschiedenen Gemeinden sind da, nehmen sich Zeit, hören zu, beten, helfen/vermitteln weiter (z.B. an Krisendienste, Sozialwerk Nürnberg, Therapeuten,..) - wenn gewünscht.
Gebetsanliegen können auch über's Internet an die Mitarbeiter geschickt werden.
Die Mitarbeiter treffen sich morgens 7:00Uhr zum Frühgebet, haben außerdem Mitarbeitertreffen und nehmen am Wächtergebet teil - wichtig ist ihnen die "Einheit im Gebet".
Genial!! Kerstin Hack hat auch einen Post dazu:
http://www.kerstin.down-to-earth.de/2008/03/gebetsladen.html (Danke, Daniel!) oder direkt http://www.gebetsladen.de/
Ok... Teil II ist erstmal lang genug, und dabei waren das ja nur 3 tolle Projekte :-)
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Samstag, 22. März 2008
Montag, 10. März 2008
erinnert... Transforum Berlin 21.-23.2.2008
"Gottes Herz für unsere Städte entdecken - Wie Gemeinden ihr Umfeld verändern können" - drei Tage, geprägt von thematischen Input, Begegnungen, Workshops & Einblicke in Projekte, die in Deutschland Städte verändert haben.
Dabei ging es im Kern immer um eine Veränderung von "ich und meine Gemeinde" zu "wir und unsere Stadt" - ein sehr radikales Umdenken. Was bedeutet das konkret für mich und meine Gemeinde? Was bedeutet das konkret in der Zusammenarbeit z.B. mit Politikern, Polizei, Wirtschaftlern,..? Und was, in der Zusammenarbeit und gegenseitigen Wertschätzung mit Moslems, Buddhisten, ...?
Martin Bühlmann forderte mit dem Gedanken heraus, "Leben, Geld, Gefühle und Zeit an die Menschen in unseren Städten zu "verschwenden" - vorbehaltlos, und unabhängig von Resultaten". Und wenn wir in unserer Stadt etwas bewegen wollen und Gottes Herz darin entdecken, dann bedeutet das, helle und dunkle Seiten zu kennen, denn "du kannst nur etwas lieben, was du in seinem Tiefsten Schmerz annimmst". Wow. Kenne ich die "hellen" Seiten von Kitzingen? Oder von Würzburg? Was liebe ich denn an dieser Stadt? Und wie sieht es mit den dunklen Seiten aus?
Debra Green, Leiterin des Netzwerkes "City Links" in Manchester, war mit einem Team da (u.a. Alan Taylor) und predigte über die Veränderung von Städten durch: (Apg. 2,42-49)
WORTE. Worte sind Kraft und Leben - Was macht es mit mir, wenn nur EINE Person an mich glaubt? Wie wäre es einfach mal "Danke" zu sagen - Polizisten, Juristen, Sozialarbeitern,...? Worte bringen Potential zum Vorschein.
WERKE. Revolution in sozialen Dingen. Warum nicht einmal verrückte Aktionen machen, um anderen zu dienen? Gemeinden + Städt könnten da zusammenarbeiten. Frage: Welcher Stadtteil, welches Milieu?
WUNDER. Übernatürliches nicht aus dem Blick verlieren. Habe ich eigentlich vergessen, dass Gott Wunder tun kann?
Im nächsten Eintrag dann mehr...
Dabei ging es im Kern immer um eine Veränderung von "ich und meine Gemeinde" zu "wir und unsere Stadt" - ein sehr radikales Umdenken. Was bedeutet das konkret für mich und meine Gemeinde? Was bedeutet das konkret in der Zusammenarbeit z.B. mit Politikern, Polizei, Wirtschaftlern,..? Und was, in der Zusammenarbeit und gegenseitigen Wertschätzung mit Moslems, Buddhisten, ...?
Martin Bühlmann forderte mit dem Gedanken heraus, "Leben, Geld, Gefühle und Zeit an die Menschen in unseren Städten zu "verschwenden" - vorbehaltlos, und unabhängig von Resultaten". Und wenn wir in unserer Stadt etwas bewegen wollen und Gottes Herz darin entdecken, dann bedeutet das, helle und dunkle Seiten zu kennen, denn "du kannst nur etwas lieben, was du in seinem Tiefsten Schmerz annimmst". Wow. Kenne ich die "hellen" Seiten von Kitzingen? Oder von Würzburg? Was liebe ich denn an dieser Stadt? Und wie sieht es mit den dunklen Seiten aus?
Debra Green, Leiterin des Netzwerkes "City Links" in Manchester, war mit einem Team da (u.a. Alan Taylor) und predigte über die Veränderung von Städten durch: (Apg. 2,42-49)
WORTE. Worte sind Kraft und Leben - Was macht es mit mir, wenn nur EINE Person an mich glaubt? Wie wäre es einfach mal "Danke" zu sagen - Polizisten, Juristen, Sozialarbeitern,...? Worte bringen Potential zum Vorschein.
WERKE. Revolution in sozialen Dingen. Warum nicht einmal verrückte Aktionen machen, um anderen zu dienen? Gemeinden + Städt könnten da zusammenarbeiten. Frage: Welcher Stadtteil, welches Milieu?
WUNDER. Übernatürliches nicht aus dem Blick verlieren. Habe ich eigentlich vergessen, dass Gott Wunder tun kann?
Im nächsten Eintrag dann mehr...
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